Was ist

Achim von Heimburg

Der Künstler

achim von heimburg

Es ist die Großmutter. Sie inspiriert den 13-jährigen Achim von Heimburg, der unter ihrer Anleitung mit dem Zeichnen und Malen beginnt. Die Großmutter hat Kunst in Berlin studiert und erkennt früh das Talent ihres Enkels, den zu dieser Zeit vor allem Landschaft, Kopf und Figur interessieren.

Später kommt der Wille zur plastischen Auseinandersetzung hinzu. Seine Erfahrungen motivieren ihn zum Kunststudium bei den Professoren Daudert, Sekal und Hrdlicka in Stuttgart. Hier lernt er die Maltechnik des Aquarells, die ihn sein Leben lang begleitet. Neben dem Kunststudium erlangt von Heimburg einen Abschluss in Kunstgeschichte und als Kunsterzieher.

Seit Mitte der 90er-Jahre widmet sich von Heimburg verstärkt der Ölmalerei und sucht seine Sujets in verwilderten Gärten und der Natur.

Besonders beschäftigt den seit 30 Jahren in Offenburg lebenden Künstler die Darstellung der Callas, jener legendären Sumpfblume aus dem Südwesten Frankreichs, die ihn in immer neuen Varianten fesselt und fasziniert.

Die Werke

Die Aquarelle Achim von Heimburgs zeugen von großem Können im Umgang mit Farbe, Wasser und Papier. Die Licht- und Hellmalerei seiner Technik bringt durch die Kombination von Papierweiß und wässrigem Farbauftrag eine besondere Transparenz. Seine Landschafts- und Pflanzendarstellungen, oft in Serien dargestellt, werden einzigartigen Momenten und deren ständiger Veränderung gerecht.

Von Heimburgs Zeichnungen sind als Skizzen zu verstehen, die den Augenblick in der Bewegung festhalten. Was der Fotografie mühelos gelingt, ist beim Zeichnen nur unter erschwerten Bedingungen möglich.

Die in gemalten Landschaften, Blumen- und Stillleben zeigen, wie der Künstler mit Farbe plastisch umgeht, um Dinge und Gegenstände nach seinen Vorstellungen leben zu lassen.

Die Wirkung

Spontaneität und Intuition bei Zeichnung und Aquarell vermitteln wechselnde Momente und Eindrücke. Wasser und Farbe als Lieferant von künstlerischer Idee und positiver Grundstimmung kommen dazu. Im Gegensatz zeigt Achim von Heimburgs Ölmalerei plastische Tiefe in der Naturdarstellung.

Alle seine Bilder beginnt der Künstler im Freien und arbeitet en-plein-air, um seine Motive so echt und unverfälscht wie möglich darzustellen.

Die Ausstellung

Die Heimburg-Ausstellung in GALLERIES zeigt einen umfassenden Querschnitt: Neben expressiven Gartenbildern, die das monumentale Moment der Natur zum Ausdruck bringen, stehen Stillleben im Vordergrund. Durch die Beobachtung banaler Nebensächlickeiten entstehen detaillierte Bilder, die von Heimburgs Landschaftsmotive als Zitat einbeziehen.

Der Aufbau

Die Vernissage

Land & Leute

e_rober_stocker_maler_5Robert Stocker

Robert Stocker entdeckt früh seine Liebe zur Kunst. Im Vorschulalter malt und gestaltet er mit der Oma. Und diese damals entdeckte Freude an der Kunst zieht sich bis heute wie ein roter Faden durch sein Leben.

Nach der Schule wird er Maschinenbau-Konstrukteur. Freischaffend. Das ermöglicht ihm, an der Akademie Düsseldorf bei Beuys, Thiel und Pfann müller Kunst zu studieren.

Mit 32 beschließt Stocker, sich ganz der Malerei zu widmen. Er verlässt Düsseldorf, zieht nach Gran Canaria und bleibt zwei Jahrzehnte. Er perfektioniert seine Portraitmalerei in allen Techniken (Kohle, Rötel, Pastell, Aquarell, Öl). Dass Künstler wie der Kanarier César Manrique und der Wiener Prof. Ernst Fuchs ihm Anerkennung zollen, ist ein besonderer Ansporn. Seine Bildnisse sind sehr gefragt und er arbeitet bis heute äußerst erfolgreich.

1993 geht Robert Stocker mit seiner Frau Claudia in deren Heimatort Oberkirch. Die Natur und das wechselnde Klima begeistern Stocker und inspirieren ihn bis heute zu immer neuen Werken.

Die Wirkung

Stocker liebt das Portrait, die Natur, die Umgebung und hat ein sicheres Gespür für Stimmungen und Gefühle. Trotzdem bleibt dem Betrachter in seinen Bildern Raum für eigene Interpretationen. Durch die „dynamische Ruhe“ fühlt er sich

in seine Kindheit versetzt, seine Gefühle, die heile Welt. Diese positive Weltanschauung will Stocker vermitteln, was ihm in seinen Werken hervorragend gelingt. GALLERIES zeigt exklusiv eine Auswahl treffender Porträts sowie impressionistische Landschaftsbilder.

Die Werke

Das Portrait ist Stockers Welt. Ob klassisch oder modern, frei oder als Auftragsarbeit – er beherrscht alle Varianten. Nach wenigen Strichen sind Identität und Charakter des Modells erkennbar. Die Ausarbeitung des Portraits, bei der Stocker die Öffentlichkeit teilhaben lässt, erscheint dem Betrachter fast nur noch als Routine. Dynamik und Schwung setzen sich in Stockers Landschaftsbildern fort. Impressionistisch erfasst er Natur und Region. Immer wieder kommen klassische Elemente ins Spiel, Genre-Malerei wird neu aufgelegt, es entsteht eine Brücke zwischen Klassik und Moderne.

Leicht & Schwer

Dr. Kurt Hensel

Der Künstler

kurthenselWir schreiben das Jahr 1990. Mit 42 Jahren entdeckt Dr. Kurt Hensel die Aquarell- und Tusche-Malerei für sich. Er malt für sich, für Freunde, für Freunde von Freunden und plötzlich wird aus einem Zeitvertreib ein Hobby, aus einem Hobby Kunst. Bis dahin ist er in Offenburg als Wie hingeworfen zeigen die Bilder reduzierte Motive. Es bleibt Raum für Interpretationen. Die Wasserkraft des Aquarells wird sichtbar, da sie in ihrem spontanen Farbverlauf belassen bleibt. Stählerne Figuren und eiserne Plastikem mit rotbraunem Überzug aus Rost zeigen die andere Seite von Dr. Kurt Hensel. Doch halt: Wer genau hinsieht, entdeckt auch in den Plastiken Hensels Hang zur Filigranitöt.

Die Wirkung

Hals-Nasen-Ohren-Arzt bekannt. Er betreibt seine eigene Praxis und ist Mediziner aus Überzeugung. Durch die Mutter Theresa der Ortenauer Kunstszene erweitert sich Hensels künstlerisches Schaffen: Malurlaube im Süden Frankreichs mit Jutta Spinner und Kollegen regen ihn dazu an, sich auch an Acryl-Mischtechniken zu versuchen. Mit Erfolg. Inzwischen erzielen auch Hensels Plastiken aus Metall, die er im Gemeinschaftsatelier der Kunstfabrik in Offenburg fertigt, hohe Preise. Seine Arbeiten sind gefragt und begehrt, zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in ganz Baden belegen das große Interesse des sachverständigen Publikums.

Die Ausstellung

Aquarelle und Plastiken. Leichte Farben und schweres Metall. Filgranität und Schwerelosigkeit treffen auf Kraft und Wucht. Diese Gegensätze verleihen unserer Ausstellung der Werke des Offenburger Künstlers Dr. Kurt Hensel eine besondere Spannung.

GALLERIES zeigt exklusiv eine Reihe großartiger Aquarelle und Plastiken, die so und in dieser Zusammenstellung noch nie zu sehen waren. Damit beschreiten wir Neuland. Erstmals widmen wir eine ganze Ausstellung nicht nur fotografischen Werken sondern verlassen unser angestammtes Territorium. Wir freuen uns, Ihnen Hensels Werke nach Finissage der Ausstellung zum Kauf anbieten zu können.

Die Werke

Das Prinzip der Aquarellmalerei ist spontanes Arbeiten ohne Vorzeichnung, ohne Vorlage abstrahiert aus dem Gedächtnis. Es gibt kein nachbessern, kein übermalen. Frei von der Realität entwickelt sich so eine spontane Malweise. Bei Hensel schwebt das Motiv in der Mitte, umgeben von freiem, lichtem Papierweiß. Die Erinnerung an eine lichte, südliche Landschaft oder auch an Menschen in Gruppen wird so reduziert auf Papier gebannt. Hensels Metallplastiken entstehen durch das Zusammenschweißen assoziativ gewählter Fundstücke. Der Künstler wählt nur freie Formen, die nicht mehr an ihre ursprüngliche Funktion erinnern. So entsteht etwas Neues, etwas Einmaliges. Schweres Gerät ist notwendig, um so Plastiken und Figuren zu schaffen: Schweißbrenner, Trennschleifer und Schmiede. Gemeinsames Merkmal von Plastiken und Malerei: die Reduktion der Formen und die Filigranität der Arbeit.

Schönes & Wahres

Der Künstler

Heinz Erhardt zählte zu den glücklichen Menschen, die ihr Talent zum Beruf machen dürfen: 1937 in Offenburg geboren, ging er bei Paul Stober in die Lehre, danach an die Fotofachschule in Kiel.

Heinz Erhardt

Es war Senator Franz Burda, der den ambitionierten Fotografen entdeckte: Von 1970 an war Heinz Erhardt 15 Jahre für die Burda- Zeitschrift „Bunte“ weltweit unterwegs: Den Schah von Persien begleitete er mit seiner Kamera, er fotografierte Willy Brandt in Sibirien, reiste mit Helmut Schmidt nach Japan, porträtierte den Posträuber Roland Biggs. Bei Fußball-Weltmeisterschaften und den olympischen Spielen war er mit dabei.

Ein Unfall mit dem Helikopter – er war für eine Skireportage am Mont Blanc – beendete 1984 seine journalistische Karriere. Er erlitt schwere Kopfverletzungen. Nach langer Rekonvaleszenz arbeitete er als freier Fotograf. Die Hektik der Menschen hielt er nur schwer aus, dafür entwickelte er ein umso intensiveres Verhältnis zu stillen Momenten. Seine Naturaufnahmen zeugen davon.

Die Werke

Er liebte die Natur und hatte ein sicheres Gespür für Stimmungen: Mit seinem Aufnahmen rückte der Fotograf Heinz Erhardt die Land- schaft der Region in ein bezauberndes Licht. Er hat die Natur zu jeder Jahres- und Tageszeit festgehalten. Oft fuhr er dutzende Male an den gleichen Ort und belichtete zig Diafilme, bis eine Aufnahme für ihn gültig war.

In Kooperaion mit dem Stadtarchiv Offenburg zeigt GALLERIES eine Auswahl großformatiger Naturaufnahmen. Die Bilder können in ver- schiedenen Größen erworben werden.

Die Wirkung

14 Jahrgänge des Ortenau-Kalenders der Sparkasse mit einer Auf- lage von jeweils bis zu 40.000 Stück sowie Bildbände von Städten machten Heinz Erhardt in der Ortenau bekannt. Sein Archiv ist nach seinem Tod vom Stadtarchiv Offenburg erworben worden.

Als „Meister des Augenblicks“ wird Heinz Erhardt gerne bezeich- net. Oder, wie es der frühere Leiter des Offenburger Stadtarchivs Michael Friedmann einmal formulierte: „Er lehrte einen, die Heimat zu sehen.“

Moderne Scan- und Präsentationstechniken lassen die Qualität die- ser Leicaflex-Dias hervorragend zur Geltung kommen.

Auto-Mobil während Genuß im Park

Cabrio trifft Pferdefuhrwerk: Faszination Automobil

Kaum eine andere technische Entwicklung der vergangenen 100 Jahren hat unser Leben so verändert und geprägt wie das Au- tomobil. Die Zeit des sich rasch entwickeln- den Individualverkehrs vor dem Zweiten Weltkrieg haben der Offenburger Alfred Tritschler und sein Partner Dr. Paul Wolff mit beeindruckenden Bildern (darunter viele Motive aus der Region) festgehalten.

In diese Zeit der technischen Innovationen entführt uns nun Werner Schollenberger mit seinem neuen Buch „Automobile in den 30er Jahren“.

Wir freuen uns, Sie in Zusammenarbeit mit dem Archiv Dr. Paul Wolff & Tritschler sowie dem EK-Verlag während des Genuss-im- Park-Wochenendes zu unserer neuen Aus- stellung „Auto-Mobil“ einzuladen.

Unsere Gäste

Downloads